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Sankt Peters Lied

1 – Als d’Jude komme mit Knittel und Stecke,
Un wotte der Heiland foh …
Erwitscht ein der Peter am Kittel fekte,
Die anderi renne dävo. (bis)

2 – Der Peter zieht üsse si Säwel,
Und het si’ gar meisterli g’stellt,
Haut hischt ud hott, doch miserawel,
Die beste Streich hän ihm g’fählt. (bis)

3 – Der Herr ditet ihm mit dem Finger :
« Nu’, Peter, steck’s Krutmässer i ;
Du kafelsch io wiä nä Schinder,
Drum loss di’ säble do si’.» (bis)

4 – Das thuet der Peter rächt gheie,
Ke Wunder wenn’s ihn o bisst ;
Jetz thuet er erst rächt dri haue,
Und lenget dä Jude uf d’Niss. (bis)

5 – Der Malches der steht grad vorne,
Däm het er ä Kätzer versetzt,
Un het em eis vo de Ohre
Gar zufer vom Grund ä wäg pfetzt. (bis)

6 – Der Malches der fieng a z’schreie,
Un z’briele wiä nä Küäh ;
« Dü Galgestrick hasch mi gar g’haüe,
Wer heilt mer der Schläntz wider züä ? » (bis)

7 – Do ditet der Herr mit dem Finger :
« Petern steck s’Krutmässer i ;
Dü haüsch io dri wiä nä Schinder,
So loss doch di Schächte no si ». (bis)

8 – Der Herr thüet en wieder küriere,
Er het s’Bedürfnis aü g’ha ;
Do sprungt der Peter zwische fiehre,
Und fieng meisterli z’müle a. (bis)

9 – « Sag, Meister, wer sot’ denn nit gheie,
Was bisch denn dü oi fir ne Mann :
Han’i ebbis owe awä g’haüe,
So kummsch dü, un heilsch’s wieder a ». (bis)

10 – « Ei, Peter, seid Christus, du grober G’sell
Dü plaüdersch doch, s’isch e Grüüs,
Lüeg, wenn i ke Wunder me wirke sell,
So blos’mer da Howel üs.» (bis)

11 – Drum isch er si’m Meister no g’schliche,
Un wermt si’ amme nä Fier ;
Mer hat’s ihm ersetzli igschtriche,
Er biäst si’ werme gar thier. (bis)

12 – Do stupft der Teifel ä Mäidle,
Das hängt die Nase o dri ;
Küüm sieht’s der Peter, säid’s wäitli :
« Där isch o bi der Bande gsi. » (bis)

13 – Jetz fieng’s im Peter a z’grüüse,
S’Härz isch em in d’Hose g’heit ;
« Mi Seel, do schweert er dreimol üse,
Dü Dräckloch, du hesch es erhäit.» (bis)

14 – Da fieng der Gügel a z’kräie,
Un het der Peter üszehnt.
Do thüet’s der Peter a reie,
Un er het aü gar meisterli pflänt. (bis)

15 – Doch het em der Heiland verzoge,
Un d’Schlissel zum Himmelreich ge’ ;
So denkt er : « han i aü g’loge,
So derf i mi doch wieder lo g’seh.» (bis)

16 – Jetz hietet er d’Himmels Porte,
Losst d’Frumme ine zu’r Rüeh,
Schliässt d’Thüre mit schnitzige Worte
Vor der Nase der Gottlose züe. (bis)

17 – Un kummt gar no einer der b’schisse thüet,
A jüdischer Teüfels Tropf,
So triebt ihm der Peter nä t’Schüeder ins Blüet,
Und wäscht dem Pflegel dä Kopf. (bis)

18 – « Lüäg, Maüschi, lüäg Schmüle, lüäg Teifelspitzbüä,
Dort unde isch s’Helle Loch,
Fahr awe, fahr awe in d’fierige Glüeth,
Un blos mir fir ewig in’s Loch. » (bis)

Ajouté à la base le 3 décembre 2022

Par : Daniel Muringer

Histoire du chant

Trouvable dans « Chansons Populaires d’Alsace », J-Baptiste Weckerlin, p. 197

Les paroles sont à situer dans le contexte historique de l’époque et n’engagent que leurs auteurs.

Proviendrait du Sundgau.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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