1 – Es ging beim hellen Mondenschein
Ein Jäger still und fein.
Mit seinem Hund in Wald hinein,
Er ging in seinen Tod.
Sein Mädchen, das ihm lieber war
Als alles in der Welt, ja Welt,
Ging ohne Rast, ging ohne Ruh
Ihm heimlich nach ins Feld.
2 – Auf einmal sprang der Jägershund
einem jungen Rehlein nach,
Das noch vor einer Viertelstund
Im Mutterschosse lag.
Das Rehlein sprang bald hin, bald her,
Bald blieb es wieder stehn,
Auf einmal sprang’s dem Busche zu,
Wo Jägers Mädchen stand.
3 – Der Jäger merkte was im Busch
Und eilte schnell herbei
Und schoss sein mörderisches Blei
Sie schrie « O Geliebter, was hast du getan ? »
Als sie in ihrem Blut dalag.
« Die dunkle Nacht war schuld daran,
Dass ich schon sterben muss ! »
4 – Er nahm sie bei der rechten Hand
Und drückt sie an sein Herz.
« Ach, Himmel, dass sich Gott erbarm !
Was ist das für ein Schmerz ! »
Indessen lud er sein Gewehr
Und schoss sich durch die Brust.
« Die dunkle Nacht war schuld daran,
Das ich schon sterben muss. »
Ajouté à la base le 18 janvier 2023
Par : Daniel Muringer
Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1, page 188.
Collecté à Dürrenbach en 1911.
Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle
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