1 – Es ging einmal ein verliebtes Paar
Im grünen Wald spazieren.
Der Knab, der ihr so untreu war,
Wollt sie im Wald verführen.
2 – Er nahm sie bei der weissen Hand,
Führt sie in ein Gesträuche
Und sprach zu ihr : « Herzliebste mein,
Hier findest du deine Freude ! » –
3 – « Was müssen das für Freuden sein,
Die ich im Wald soll finden ?
Vielleicht ist es mein kühles Grab,
In dem ich soll versinken. »
4 – Jetzt gab er ihr den ersten Stich,
Da sank sie sanft zusammen.
Sie schrie : »O Jesu, steh mir bei
An meinem letzten Ende ! »
5 – Er gab ihr jetzt den zweiten Stich,
Da fiel sie hin zur Erde.
Sic schrie : « O Jesu, steh mir bei,
Ich sterb in deine Hände !
6 – Ach Gott ! Wenn das mein Vater wüsst,
Dass ich im Wald soll sterben,
Er käm geschwind zu eilen her
Und tät mir helfen streiten. »
7 – Die Glöcklein in der Stadt umher
Die fingen an zu läuten.
Sie läuten fort und immer fort,
Kein Mensch weiss, was es soll bedeuten.
Ajouté à la base le 18 janvier 2023
Par : Daniel Muringer
Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1, page 175.
Collecté à Bischweiler en 1870.
Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle
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