Variante A
1 – Hier stehen wir, auf unsre Krücken gelehnt,
An Vater Friedrichs Grab.
Die Tränen stürzen aus unsern Blicken
Auf unsern grauen Bart herab,
Auf unsern grauen Bart herab.
2 – Er war so edel, sanft und bieder,
Er war der einzige so gut.
Nein, nein ! Mein Friedrich kommt nicht wieder,
Und kauften wir ihn auch mit Blut.
3 – Ja, Vater, könnten wir dich kaufen
Mit unserm Blute, ja bei Gott !
Wir Invaliden würden laufen,
Wir würden rufen um den Tod.
4 – Wir, die wir einst bei Friedrichs Leben
Erhielten unsern Sold so wohl,
Uns wird ein mageres Brot gegeben,
Wir leben jetzt so kummervoll.
5 – Hier stehen wir,verlassne Waisen
Und schauen uns mit Tränen an.
Wir wünschten, dir bald nachzureisen
Hin, wo uns nichts mehr trennen kann.
6 – Von deinem Grab ein Stücklein Erde,
Ein Stücklein, Vater, nehm ich mir ;
Und wenn ich einst begraben werde,
So lege man es auch zu mir !
Variante B
1 – Hier stehen wir, auf unsren Krücken,
An unsers Vaters Friedrichs Grab.
Die Tränen fliessen, aus trüben Blicken, (bis)
Auf unsern grauen Bart herab. (bis)
Ajouté à la base le 1 février 2023
Par : Daniel Muringer
Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1, page 231
Collecté à : – Pour la variante A : Ingweiler en 1832 (mélodie d’après une partition de Philippe Bach) et Lampertsloch en 1888 (texte). – Pour la variante B : Baldenheim en 1852.
Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle
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