1 – Ich bin ein alter Krieger,
Lag so eine manche Nacht
Bei Donner und Ungewitter
Ganz einsam auf der Wacht. (bis)
2 – Bei Moskau hab ich gefochten,
Hart traf mich das schreckliche Los,
Zu sterben und zu verschmachten
In der Flammen schaurigem Schoss. (bis)
3 – Die Stadt des Zars ward eine Glut,
Unser Schicksal ward auch bewusst,
Wie’s französische, edle Blut
Im Schnee verfrieren musst. (bis)
4 – Erstarrt lag ich auf der Erde,
Ich dacht, was wird nun werden,
Als vier russische Kabylen
Wütend auf mich losfielen. (bis)
5 – Gefangen war ich genommen,
In Ketten wurd ich geschmieden,
Kein Herz war für mich gewonnen.
Ach, welches Leiden hienieden ! (bis)
6 – Fünf Jahre lag ich auf Latten,
Oft ass ich nur schimmelndes Brot,
Mein Körper war wie der Schatten,
Mein Leib der war wie tot. (bis)
7 – Ich hatte vierzehn Wunden
An meiner linken Seit
Und keine war verbunden.
Denkt an mein Leiden, liebe Leut ! (bis)
8 – Doch endlich sprangen die Ketten,
Die Freiheit wurde uns geschenkt,
Und Frankreich wollte uns retten,
So hat es das Schicksal gelenkt. (bis)
9 – O Frankenland, o Heldenland,
Sei mir nun wieder gegrüsset,
Mein Leiden schwindet an deiner Hand,
Weil ich dein Adler geküsset. (bis)
Ajouté à la base le 23 janvier 2023
Par : Daniel Muringer
Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 2, page 35.
Provient de Hochstatt, avant 1850.
Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle
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