1 – Nach vieler Arbeit, Sturm und Kälte,
Hat Maria uns den Tag erwählt,
Wo wir ziehen und rufen so hoffnungsvoll
Durch die Tore der Feste Sebastopol.
2 – Und Sebastopol zu nehmen, hat gekostet viele Mühe,
Im Blut und Morast bis an die Knie,
Mit Arbeit beschäftigt, auf dem Rücken und Ranzen,
Das Winterquartier wohl in den Schanzen.
3 – Am achten September beim ersten Signal
Da greifen wir die Russen an,
Wir schrien, wir riefen : der Kaiser lebe hoch !
Hoch flattern die Fahnen auf Malakoff.
4 – Hoch flattert die Fahne, getrieben vom Wind,
Durchbohret von der Kugel der russischen Flint.
Die Kanonen die brüllten unter dem kleineren Geschütz,
Da stürzten die Russen wie Donner und Blitz.
5 – So mancher brave Kamerad
Der ist gesunken in das Grab,
Und als wir in die Stadt hinein marschiert,
Sechstausendfünfhundert sind wir blessiert.
6 – Und wir haben Sebastopol genommen ein,
Auch noch französisch muss es sein.
Mit unserem Blute und hoffnungsvoll
Haben wir eingenommen Sebastopol.
7 – Und Maria ist die Beschützerin,
Sie ist die Himmelskönigin,
Sie ist die Beschützerin auf ewigem Thron
Von unserem Kaiser Napoleon.
Ajouté à la base le 31 janvier 2023
Par : Daniel Muringer
Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1, page 285
Collecté à Steinburg en 1934 (mélodie), et à Meistratzheim en 1880 pour le texte.
Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle
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