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Ich lag in einer Nacht

1 – Ich lag in einer Nacht und schlief,
Mir träumt’s wie König David rief,
Wir sollen singen und reimen
Von heil’gen drei König ein neues Lied,
Sie liegen zu Kellen am Rheine.

2 – Viel Tag wir reissen durch den Bahn
Und singen Herren Gottes Nam’,
Maria du Blüh’st wie Rosen!
Auch keiner der Engel trägt deine Kron,
Bist Mutter von unserem Herren.

3 – Ein Kind gebohren ohne Mann,
Die Erd’ und Himmel nehmen’s an,
Hat’s Paradies aufgeschlossen,
Und Gott hat getragen mit Schmach sein Kreuz,
Sein Blut für uns hat vergossen.

4 – Das Kindlein soll geboren sein,
Bekamen d’König gleich sein Schein
Durch einen glitzernen Sterne.
Der König Kaspar kam aus Morgenland,
Und Balthasar aus Griechenlande.

5 – Melchior der kam aus Oesterreich ;
Der heil’ge Geist sagt ihnen gleich :
Nehmt Gold, auch Weyrauch und Myrrhen.
Sie folgen dem Sterne gar fleissig nach,
Sie wollen das Lande durchreissen.

6 – Sie kommen nach Jerusalem,
War doch noch weit von Bethlehem,
Der Sterne wollt’ihn’ entweichen.
Der König Kaspar zu den ander’n sprach :
Hier müssen wir uns aufenthalten.

7 – Sie kamen vor Herodes Haus,
Der schaute grad zum Fenster naus:
« Seit ihr willkommen, ihr Herren,
Und bringet ihr uns eine neue Mähr?
Wo soll ihre Reisse kingehen ?»

8 – Der Kaspar sprach : Hochwohlgebor’n,
Ein juden König ist gebor’n,
Der uns die Engel thun preissen !
Wir haben verloren den Sterneschein
Der uns thut den Weg sicher weisen.

9 – Herodes sprach : «so reitet fort,
Dann kommet wieder in mein Ort.»
Das thun die drei liebe Herren.
«Wir haben Weyrauch, Gold, und auch Myrrhen,
Dem Kindlein um es zu verehren.»

10 – Sie sassen auf und ritten hin,
Da kam wie vor der Stern zu ihn,
Führt sie durch die rechte Strasse,
Ge’n Bethlehem führt sie wohl in der Nacht,
Wo Maria und Joseph da sassen.

11 – Hört nun wie König Kaspar sprach,
Da er Maria das Opfer brach’t:
«Seid ihr die Mutter des Herren,
So nehmet von uns dies Opfer klein,
Dies Gold, diesen Weyrauch und Myrrhe. »

12 – Das Opfer hat Maria empfang’n
Der Könige aus fremden Land.
Als sie von dannen thun seheiden,
Der heilige Geist der gab ihn’ im Sinn
Durch ein’ andre Strasse zu reiten.

Ajouté à la base le 15 novembre 2022

Par : Daniel Muringer

Histoire du chant

Trouvable dans « Chansons Populaires d’Alsace », J-Baptiste Weckerlin, p. 75-76

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

Application gratuite

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